Ermittlung der Kosten für Warmwasser

In der seit 01. Januar 2009 gültigen Fassung der Heizkostenverordnung steht unter § 9 (2) Satz 1:

  • Die auf die zentrale Warmwasserversorgungsanlage entfallende Wärmemenge (Q) ist ab dem
    31. Dezember 2013
    mit einem Wärmezähler zu messen.

Hierbei gilt der Einbau eines Wärmezählers für die Warmwasserbereitung als Mindestanforderung. Als fachlich empfehlenswert ist hingegen der Einbau je eines Wärmezählers für Heizung und Warmwasser


Ausnahmen nach § 9 (2) der Heizkostenverordnung

Der Einbau von Wärmezählern für Warmwasser ist nicht zwingend notwendig, wenn dieser technisch nicht möglich ist oder wenn unverhältnismäßig hohe Kosten für die Messung der Warmwasseraufbereitung entstehen würden. In solchen Fällen ist weiterhin die Anwendung des rechnerischen Verfahren über die gemessene Warmwassermenge zulässig.


Oft gestellte Fragen:

F: Warum wird jetzt der Wärmezähler für Warmwasser durch die Heizkostenverordnung gefordert?
A: Auf Grund der stark zunehmenden energetischen Sanierungen bekommt die Warmwasserbereitung eine wichtigere Bedeutung und soll damit so genau und gerecht wie möglich ermittelt werden. Immerhin entfallen inzwischen oft schon 30 - 40 % der Brennstoffkosten auf das Warmwasser.

F: Haben die Mieter ein Kürzungsrecht?
A: Nein, das Kürzungsrecht gilt nicht für den fehlenden Wärmezähler

F: Sind die Kosten für den Einbau des Wärmezählers umlagefähig?
A: Nein, es handelt sich hierbei nicht um regelmäßige Betriebskosten.

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